Bei der Drone Racing League ProsiebenMAXX treten aktuell die besten Drohnenpiloten gegeneinander an und liefern sich spannende Wettrennen: durch stillgelegte Einkaufszentren, Produktionshallen, NFL-Stadien und U-Bahn-Tunnel. Ein fantastisches Action-Spektakel, das Fans jetzt im Fernsehen verfolgen können.

Sport der Zukunft: Drone Racing

Drohnen haben sich längst in unserem Alltag etabliert. Ob zum Transport von Gütern, als Wetterfrösche oder einfach als Freizeitvergnügen für Menschen, die Spaß am Fliegen haben. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland schätzungsweise 300.000 solcher Fluggeräte verkauft. Mittlerweile hat sich sogar eine eigene Sportart daraus entwickelt: Das Drohnenrennen. In der Drone Racing League (DRL) treten die besten Drohnenpiloten im Wettkampf gegeneinander an. Der neue Szenesport wächst rasant und gilt als eine Art Formel 1 für die neue Generation der eSport-Begeisterten – mit einer leidenschaftlichen, globalen Fangemeinde und Dutzenden Amateurveranstaltungen auf der ganzen Welt. Jetzt können Fans das Drone Racing auch im deutschen Fernsehen anschauen.

ProSieben MAXX überträgt Drone Racing League

Insgesamt zwölf Piloten steuern ihre Fluggeräte mit einer Funkfernbedienung durch die Parcours, dabei tragen sie Virtual-Reality-Brillen, die ein Live-Signal aus Drohnensicht übertragen. Denn die Drohnen sind mit Kameras ausgestattet, sodass sich die Piloten so fühlen, als seien sie an Bord des unbemannten Flugobjektes. Weiterer Vorteil: Auch Zuschauer können den Flug der Drohne so live miterleben.

Denn ProSieben MAXX überträgt die Drone Racing League (Abkürzung DRL) jetzt im deutschen Fernsehen. Immer sonntags um 17.30 Uhr könnt ihr dabei sein, wenn sich die Piloten in rasanten Duellen bekämpfen. Alle Folgen könnt ihr euch nach der TV-Ausstrahlung auch in voller Länge kostenlos online auf ProSieben- MAXX.de anschauen. Immer mit dabei ist Markus Stropiep alias „MaFFa“: Er begleitet die Drone Racing League, kommentiert sie für euch und produziert Vlogs. Markus war einer der ersten Piloten in Deutschland und gilt als absoluter Kenner der Szene.

So funktioniert die DRL

Wie bei allen Rennen dieser Welt geht es auch hier um Geschwindigkeit. Die handgefertigten Drohnen, sogenannte Quadrocopter, kommen auf ein Spitzentempo von 120 km/h. Diese bekommen die Teilnehmer gestellt, sie sind baugleich und sollen so Chancengleichheit garantieren. Insgesamt verfügt die DRL über eine Flotte von 300 Stück.

Im Vergleich zu Formel-1-Wagen mögen die 120 km/h zwar noch gemäßigt erscheinen, doch diese müssen auch nicht durch stillgelegte Einkaufszentren, Produktionshallen, NFL-Stadien und enge U-Bahn-Tunnel manövrieren. Möglichst präzise zu fliegen ist neben dem Ziel, als erstes anzukommen, nämlich genauso wichtig.

Die Strecken der Drone Racing League sind über die ganzen USA verteilt. Jede Strecke stellt ein Level dar. Von den zwölf Piloten kommen die besten sechs weiter und stoßen im nächsten Level auf sechs neue Piloten. Ziel ist das fünfte Level, das große Finale.

Um dorthin zu gelangen, benötigen die Drohnenflieger Saisonpunkte. Ähnlich wie bei der Formel 1 bekommen nur die besten sechs Piloten Punkte nach ihrem Abschneiden gestaffelt: 15 Zähler werden dem Sieger eines Levels gutgeschrieben, zehn dem Zweiten, sechs dem Dritten, immerhin noch vier dem Vierten, drei dem Fünften und zwei dem Sechsten. Vor dem Finale werden die Punkte zusammengezählt – die zwölf besten Flieger dürfen dann das Endrennen in Detroit bestreiten.

Nicht nur Geschwindigkeit zählt

Wie schon erwähnt, ist hohes Tempo beim Drone Racing nie verkehrt, doch auch das präzise Fliegen wird belohnt. Im zweiten Level etwa müssen die Kandidaten ihre Fluggeräte durch ein verlassenes Einkaufszentrum steuern. Krumme Gänge, Galerien mit dünnen Betonsäulen und alte Rolltreppen bilden einen schwierigen Kurs mit vielen Hindernissen. Zudem sind zwei Checkpoints aufgebaut, die es zu durchfliegen gilt. Gelingt das, gibt es Extrapunkte. Wer vom Kurs abweicht und bestimmte Elemente nicht durchfliegt, muss mit zwei Strafsekunden rechnen.

Malte alias „XY.FPV“ vertritt Deutschland

Auch ein Deutscher ist unter den Piloten: Der 30-jährige Malte aus Düsseldorf. Unter dem Kampfnamen „XY.FPV“ versucht er, sich gegen die starke Konkurrenz zu behaupten. „Es ist ein Rennsport, der im dreidimensionalen Raum stattfindet. Das eröffnet unfassbare Möglichkeiten. Es ist die Verschmelzung von Realität und Virtualität,” sagt Malte, der zugibt, während der Rennen im Geschwindigkeitsrausch einen richtigen Adrenalinschub zu bekommen.

Obwohl Drone Racing jetzt sogar im Fernsehen übertragen wird, sieht sich Malte immer wieder Vorbehalten ausgesetzt, dass das Drone Racing gar kein richtiger Sport sei. Doch da muss der Social-Media-Fan entschieden dagegenhalten: „Es benötigt schnelle Reaktionen, Feingefühl und volle Konzentration. In den Videos mag es einfach aussehen. Aber jeder, der es mal in Echt oder am Simulator probiert hat, weiß einzuschätzen, welche Fähigkeiten es braucht“.

Die Drone Racing League kommt auch nach Deutschland

Die Elite des Drohnensports wird künftig einmal im Jahr in Deutschland Halt machen und hier auch ein Rennen der globalen Rennserie stattfinden lassen. 2017 das erste Mal. Wo genau, steht noch nicht fest und DRL auf ran bzw. 7Sports kümmert sich um die Planung. Bis dahin könnt ihr Drone Racing im Fernsehen auf ProSieben MAXX verfolgen und so miterleben, wer zum World Champion gekürt wird.

Fazit: Wer selbst fasziniert vom Drohnenfliegen ist, aber etwas mehr Adrenalin braucht, kommt am Drohnenrennen kaum noch vorbei. Die gute Nachricht für alle Fans: ProSieben MAXX holt die Drone Racing League jetzt nach Deutschland ins Fernsehen.

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Übrigens laufen auf ESPN auch Drone Rennen